Berufliche Weiterbildung lohnt | |
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26.05.2010
Nürnberger Ausbildung zum Software-Ingenieur eröffnet Karrierechancen. Unverändert besteht laut VDI (Verein Deutscher Ingenieure) hierzulande ein deutlicher Mangel an qualifizierter Ingenieursleistung. Vor allem in den Branchen Maschinen- und Fahrzeugbau sowie Elektrotechnik, wo immer mehr zum Software-Ingenieur ausgebildete Spezialisten gefragt sind. Eine berufsbegleitende Fortbildung lohnt sich daher, wie das Beispiel des Masterstudiengangs „Software Engineering und Informationstechnik“ zeigt, der an der Nürnberger Georg-Simon-Ohm-Hochschule unter der Organisation des Weiterbildungsspezialisten Verbund IQ gGmbH stattfindet. Patrick Peisker hat mit seinen 26 Jahren bereits einen Karriereweg hinter sich, der steil nach oben zeigt. Nach Traineezeit und Studium zum Diplom-Ingenieur folgte der Masterabschluss als Software-Ingenieur. Heute leitet der Jungmanager bereits ein 100-Mann-Team aus Softwareentwicklern. Das Masterstudium zum Software-Ingenieur hat Peisker mit Note 1 in Nürnberg absolviert. In der Frankenmetropole bietet die Georg-Simon-Ohm-Hochschule in Kooperation mit der Verbund IQ gGmbH einen akkreditierten Masterstudiengang „Software Engineering und Informationstechnik“ an. Dieses Angebot hat praktisch Alleinstellungscharakter, denn in ganz Deutschland gibt es nur drei Masterstudiengänge zum Software Engineering und nur der Nürnberger Studiengang ist weiterbildend. „In Deutschland hat das Nürnberger Angebot inhaltlich am meisten meinen Anforderungen entsprochen“, sagt Patrick Peisker, der von Beginn an mit dem berufsbegleitenden Studium einen staatlich anerkannten und akkreditierten Master-Titel mit Promotionsmöglichkeit erlangen wollte mit dem Ziel, seine fachliche Kompetenz auszubauen. Enttäuscht worden sei er nicht, das Studium habe nicht zuviel versprochen. Nicht zuletzt deshalb, weil er die Studieninhalte bereits während des Studiums im Berufsalltag anwenden konnte und das studienbegleitende Projekt viel zum Wissenstransfer und Erfahrungsaustausch beigetragen habe. „Von den Anforderungen über das Design, den Kontakt mit dem Kunden, bis hin zum Testen und der Auslieferung haben wir alles innerhalb des Projekts durchlebt“, sagt Peisker. Von dieser Projektarbeit habe er mit am meisten profitiert, da er gelernt habe, über einen längeren Zeitraum (36 Monate) mit mehreren Personen (24 Kommilitonen) von verschiedenen Standorten aus (in ganz Deutschland und teils Europa) erfolgreich ein Produkt zu entwickeln. Einen großen Anteil an seinem Erfolg in Studium und Beruf hätten die Dozenten des Masterstudiengangs aus der freien Wirtschaft gehabt, die sehr viel zur Praxisnähe beigetragen hätten. Dies sind nach Angaben von Prof. Dr. Hans-Georg Hopf, Sprecher der wissenschaftlichen Leitung des Masterstudiengangs, allesamt „berufserfahrene und junge Leute, die sich mit aktuellen Themen wie Computergrafik, Web-2.0- oder Middleware-Technologien tagtäglich im Beruf beschäftigen“. Der Masterstudiengang an der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg vermittelt Grundlagen und Methodenwissen (u.a. SW-Technologie, SW-Qualität, Datenbankentwicklung). Zielgruppe sind Software-Entwickler mit Potenzial zur Projektleitung oder Software-Architektur, Ingenieure, die ihre Domänenkompetenz mit Software-Engineering ergänzen und Informationstechniker, die sich weiter entwickeln wollen. Interessenten benötigen einen Hochschulabschluss mit informationstechnischer Fachrichtung oder ein anderes technisches Studium plus Nachweis über Grundkenntnisse der Informationstechnik. Dazu brauchen sie zwei Jahre einschlägige Berufserfahrung bis zum Abschluss des Masters. Die bisherigen Absolventen stammen überwiegend aus den Bereichen Informatik, Informationstechnik, Elektrotechnik, Elektronik, Maschinenbau und Nachrichtentechnik. Die Teilnehmer lernen, Software-Systeme und deren Architekturen qualifiziert zu entwickeln. Das von der Verbund IQ gGmbH berufsbegeleitend organisierte Studium zum international anerkannten „Master of Engineering“ (M.Eng.) besteht aus elf Modulen (Gesamtgebühr: 11.800 Euro) | |





